Happy Beginning
Kapitel 13
Es ging bis 2:00, also wir küssten uns und redeten ewig
lang, ich hätte lange so weiter machen können, aber wir mussten nach Hause. Dereck
brachte mich vor die Haustür: „ Also ich
geh mal davon aus, dass wir jetzt zusammen sind?“ „Ja, auf jeden Fall, ja.“ Wir
küssten uns noch einmal, dann ging ich leise ins Haus um niemand zu wecken. Bis
ich hörte das mein Bruder zu schreien anfing, ich ging in sein Zimmer und
wollte sehen ob meine Mom schon aufgewacht war, aber ich konnte sie nirgends
finden. „Mom?“ ich suchte in jedem Zimmer auch das Bad war frei. Komisch
normalerweise ist meine Mutter immer zu Hause oder hat ein Kindermädchen
bestellt. Nachdem ich Lio beruhigt hatte, versuchte ich meine Mutter auf dem
Handy zu erreichen, aber sie hob nicht ab. Dann kam auch Lilly aus ihrem Zimmer
sie sah verheult aus. „ Hey süße was ist los, weißt du wo Mami ist?“ „Ich weiß es nicht sie ist nicht da
gewesen als, als ich nach Hause gekommen bin.“ „Warte. War Lio ganz allein zu
Haus?“ „Ja aber Annas Mama hat sich um ihn gekümmert und ist hier geblieben bis
ich eingeschlafen bin, danach weiß ich nicht mehr.“ „Hey okay das ist okay komm
hierher auf meinen Schoss wir rufen jetzt ein guten Freund von mir an und dann
gehst du wieder ins Bett und wir sind hier wenn du aufwachst okay?“ „Ja“ sie
schluchzte und krabelte auf meine Oberschenkel. Ich war auch kurz davor zu
heulen, aber das wollte ich Lilly nicht antun. Ich wählte Dereks Nummer: „ Hey
Liebes, ich wollte dich gerade anrufen… Milena? Alles okay bei dir?“ ich fing
an zu schluchzen. „Ich ehm De- Dereck ka-kannst du her kommen. Ich meine Mom
sie ist weg und ich, Lilly und Lio sie
ich weiß nicht.“ „Ganz ruhig ich bin in 5 Minuten bei dir“
Und er war wirklich 5 Minuten später vor meiner Haustür, er
nahm mich in den Arm und ich heulte los, ich weiß nicht warum, eigentlich war
es ein guter Tag, aber in diesem Moment kam alles von den letzten Tagen hoch
und machte sich breit. Er trug mich ins Wohnzimmer und legte mich auf die Couch
dann brachte er Lilly ins Bett, ich glaube er hat ihr was vorgelesen. Dann gab
er Lio die Flasche und kam mit ihm auf dem Arm zu mir. Er legte sich vorsichtig
neben mich, und meinen Bruder in die Mitte. Es war wie in so einer altmodischen
Familie. Ich schlief ein.





