Donnerstag, 15. März 2012

2. kapitel
Der Anfang vom Ende

Der Wecker klingelte, ich stand auf und betrachtete mich im Spiegel.
„Schön!“, das sagten alle, Vivien, meine beste Freundin, beschrieb mich als würde ich das schönste Mädchen auf Erden sein,: „Sie dich doch nur mal an, deine pechschwarzen Harre gehen dir bis über den Hintern! Und deine Türkis-blauen Augen strahlen ein an da kann man nur glücklich sein und welcher Junge steht bitte nicht auf so volle Lippen wie deine, da kommst du locker an Angelina Jolie ran. Und jetzt guck dir mal deine Haut an, alle an unsrer Schule hätten gern so eine reine Haut, mal abgesehen von den Sommersprossen!“
 Vielleicht seh ich ja so ähnlich aus, aber eigentlich findet sich doch kaum ein Mädchen in diesem alter hübsch. Es war Hochsommer, also zog ich mein leicht durchsichtiges Top an dazu meine Shorts. Ich fand meine Oberschenkel zu dünn und das sagen nicht viele mit 15 Jahren.
Als ich nach unten kam saß meine Mutter am Tisch und war dabei meinen kleinen Bruder zu stillen, er war jetzt 8 Monate alt und heulte uns jede Nacht die Ohren voll! Meine 10 Jährige Schwester war bereits zur Schule gegangen.
Mein Vater war abgehauen als ich so alt war wie sie. Danach hatte meine Mutter nur eine Affäre in der sie meinen kleinen Bruder kriegte, doch auch der haute ab, als er erfuhr, dass meine Mutter schwanger war. Seit dem musste meine Mutter drei Kinder erziehen bis vor 3 Monaten waren es vier, aber meine ein zigst ältere Schwester wanderte mit ihrem Verlobten nach Kanada aus, was für mich bedeutete das ich jetzt die meiste Zeit auf meine Geschwister  aufpassen musste.
Davor war meine ältere Schwester Lillyan meine Vertrauensperson gewesen, ich erzählte ihr alles was ich auf dem Herzen hatte, deswegen traf es mich am meisten das sie wegging.
Meine kleine Schwester Lilly zwar süß aber nervig. Das Gleiche galt auch für meinen Bruder Lio. Worüber ich mir oft Gedanken machte waren die Namen meiner Geschwister und mein Name, alle ihre Namen fingen mit L an und ähnelten sich sehr was man von meinem Namen nicht behaupten konnte:
Milena.
Schon irgendwie komisch ich wurde auch etwas anders behandelt als die Andern meine Mutter bevorzugte mich nicht direkt, doch sie gab mir mehr Freiraum das viel sogar Violett auf und sie war nicht die hellste.
Als ich mit dem Frühstücken fertig war ging ich wieder in mein Zimmer und zog mich um. Da es Juni war, entschied ich mich für ein einfaches schwarzes Top, dazu die Jeans Shorts, die ich von Violett geschenkt gekriegt hatte. Ich packte noch schnell meine Sachen zusammen, zog mir die ebenfalls schwarzen Ballerinas an und ging zur Bushaltestelle. 






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen