Der Anfang vom Ende
Der Wecker klingelte, ich stand auf und betrachtete mich im
Spiegel.
„Schön!“, das sagten alle, Vivien, meine beste Freundin,
beschrieb mich als würde ich das schönste Mädchen auf Erden sein,: „Sie dich
doch nur mal an, deine pechschwarzen Harre gehen dir bis über den Hintern! Und
deine Türkis-blauen Augen strahlen ein an da kann man nur glücklich sein und
welcher Junge steht bitte nicht auf so volle Lippen wie deine, da kommst du
locker an Angelina Jolie ran. Und jetzt guck dir mal deine Haut an, alle an
unsrer Schule hätten gern so eine reine Haut, mal abgesehen von den
Sommersprossen!“
Vielleicht seh ich ja
so ähnlich aus, aber eigentlich findet sich doch kaum ein Mädchen in diesem
alter hübsch. Es war Hochsommer, also zog ich mein leicht durchsichtiges Top an
dazu meine Shorts. Ich fand meine Oberschenkel zu dünn und das sagen nicht
viele mit 15 Jahren.
Als ich nach unten kam saß meine Mutter am Tisch und war
dabei meinen kleinen Bruder zu stillen, er war jetzt 8 Monate alt und heulte
uns jede Nacht die Ohren voll! Meine 10 Jährige Schwester war bereits zur
Schule gegangen.
Mein Vater war abgehauen als ich so alt war wie sie. Danach
hatte meine Mutter nur eine Affäre in der sie meinen kleinen Bruder kriegte,
doch auch der haute ab, als er erfuhr, dass meine Mutter schwanger war. Seit
dem musste meine Mutter drei Kinder erziehen bis vor 3 Monaten waren es vier,
aber meine ein zigst ältere Schwester wanderte mit ihrem Verlobten nach Kanada
aus, was für mich bedeutete das ich jetzt die meiste Zeit auf meine Geschwister aufpassen musste.
Davor war meine ältere Schwester Lillyan meine
Vertrauensperson gewesen, ich erzählte ihr alles was ich auf dem Herzen hatte,
deswegen traf es mich am meisten das sie wegging.
Meine kleine Schwester Lilly zwar süß aber nervig. Das
Gleiche galt auch für meinen Bruder Lio. Worüber ich mir oft Gedanken machte
waren die Namen meiner Geschwister und mein Name, alle ihre Namen fingen mit L
an und ähnelten sich sehr was man von meinem Namen nicht behaupten konnte:
Milena.
Schon irgendwie komisch ich wurde auch etwas anders
behandelt als die Andern meine Mutter bevorzugte mich nicht direkt, doch sie
gab mir mehr Freiraum das viel sogar Violett auf und sie war nicht die hellste.
Als ich mit dem Frühstücken fertig war ging ich wieder in
mein Zimmer und zog mich um. Da es Juni war, entschied ich mich für ein
einfaches schwarzes Top, dazu die Jeans Shorts, die ich von Violett geschenkt
gekriegt hatte. Ich packte noch schnell meine Sachen zusammen, zog mir die
ebenfalls schwarzen Ballerinas an und ging zur Bushaltestelle.

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