Das Ungewisse
Langsam öffnete ich meine Auge, alles wirkte verschwommen,
dass Ein zigste was ich wahrnahm war ein Piepen in einem regelmäßigen Abstand.
Allmählich wurde mein Blick schärfer und ich erkannte ein paar der Leute die um
mein Bett herum standen.
Ich erkannte, dass das Mädchen ganz rechts meine kleine
Schwester sein musste, sie hatte ihre brauen langen Haare zu zwei rechts und
links hinunterhängenden Zöpfen zusammen gebunden. Links neben ihr stand meine
Mutter, sie sah sehr blass aus ihre hellblauen Augen waren dunkler als sonst
und ihr kurzes Haar war unordentlich durcheinander gewuschelt. Die Anderen waren mir in diesem Moment nur schwer in
Erinnerung. Mein blick blieb an der letzten Person hängen, meine bis vor kurzem
noch beste Freundin Violett. Auch sie sah sehr verweint aus. Ihre braune
Augenfarbe war nicht zu sehen alles in ihrem Blick war schwarz. Sie hatte bis
zu den Schultern gehende rot-braune glatte Haare. Ich fand sie schon immer
wunderschön mit ihrem schlanken Körper und den langen Beinen, doch jetzt wirkte
sie eingeknickt und anders.
Meine Mutter setzte sich zu mir auf das Bett in dem ich lag.
Ich war in einem Krankenhaus so viel hatte ich bis jetzt schon mitgekriegt.
Allein die ganzen Schläuche die mir aus der Nase kamen und in meinem Arm
steckten machten es nur deutlich.
„Hallo Schätzchen, schön das du aufgewacht bist.“, waren die
Worte meiner Mutter. Und da durchfuhr es mich wie ein Blitz, ich erinnerte mich
wieder....

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