Dienstag, 7. August 2012




Happy Beginning



Kapitel 13




Es ging bis 2:00, also wir küssten uns und redeten ewig lang, ich hätte lange so weiter machen können, aber wir mussten nach Hause. Dereck brachte mich vor  die Haustür: „ Also ich geh mal davon aus, dass wir jetzt zusammen sind?“ „Ja, auf jeden Fall, ja.“ Wir küssten uns noch einmal, dann ging ich leise ins Haus um niemand zu wecken. Bis ich hörte das mein Bruder zu schreien anfing, ich ging in sein Zimmer und wollte sehen ob meine Mom schon aufgewacht war, aber ich konnte sie nirgends finden. „Mom?“ ich suchte in jedem Zimmer auch das Bad war frei. Komisch normalerweise ist meine Mutter immer zu Hause oder hat ein Kindermädchen bestellt. Nachdem ich Lio beruhigt hatte, versuchte ich meine Mutter auf dem Handy zu erreichen, aber sie hob nicht ab. Dann kam auch Lilly aus ihrem Zimmer sie sah verheult aus. „ Hey süße was ist los, weißt du wo Mami  ist?“ „Ich weiß es nicht sie ist nicht da gewesen als, als ich nach Hause gekommen bin.“ „Warte. War Lio ganz allein zu Haus?“ „Ja aber Annas Mama hat sich um ihn gekümmert und ist hier geblieben bis ich eingeschlafen bin, danach weiß ich nicht mehr.“ „Hey okay das ist okay komm hierher auf meinen Schoss wir rufen jetzt ein guten Freund von mir an und dann gehst du wieder ins Bett und wir sind hier wenn du aufwachst okay?“ „Ja“ sie schluchzte und krabelte auf meine Oberschenkel. Ich war auch kurz davor zu heulen, aber das wollte ich Lilly nicht antun. Ich wählte Dereks Nummer: „ Hey Liebes, ich wollte dich gerade anrufen… Milena? Alles okay bei dir?“ ich fing an zu schluchzen. „Ich ehm De- Dereck ka-kannst du her kommen. Ich meine Mom sie ist weg und ich, Lilly und Lio  sie ich weiß nicht.“ „Ganz ruhig ich bin in 5 Minuten bei dir“


Und er war wirklich 5 Minuten später vor meiner Haustür, er nahm mich in den Arm und ich heulte los, ich weiß nicht warum, eigentlich war es ein guter Tag, aber in diesem Moment kam alles von den letzten Tagen hoch und machte sich breit. Er trug mich ins Wohnzimmer und legte mich auf die Couch dann brachte er Lilly ins Bett, ich glaube er hat ihr was vorgelesen. Dann gab er Lio die Flasche und kam mit ihm auf dem Arm zu mir. Er legte sich vorsichtig neben mich, und meinen Bruder in die Mitte. Es war wie in so einer altmodischen Familie. Ich schlief ein.

Montag, 14. Mai 2012

Der Abend


Kapitel 12



Als Tom wieder bei Sinnen war knutschte er Vivien ab und ich dachte, dass sie jeden Moment ins Gebüsch springen würden. Dereck dagegen schaute mich immer noch an und musste sich anstrengen den Mund zuzunachen. Das ganze wurde sowieso peinlich, als wir uns umarmten und Vivi und Tom gerade mit ihrem Rummgemache fertig waren. Ich mein das ist doch voll dämlich, wenn sich neben dir zwei Leute abknutschen und du daneben stehst und den Typ gerade mal umarmst mit dem du auf die Party gehst. Als meine super Freundin mein Gesicht sah, guckte sie etwas entschuldigend und rettete die Situation indem sie so tat als würde sie hinfallen. Dadurch wurde Tom nämlich immer ganz unruhig und ließ sie nicht mehr aus den Augen um immer bereit zu sein, falls sie sich doch hin packen würde. Dereck war mittlerweile so weit gekommen den Mund wieder zu schließen und mir die die Tür von Auto auf zu halten, naja Gentlemen eben. Ich ging davon aus, dass er zu Hause wahrscheinlich nichts anderes tat als diese Benimmregeln auswendig zu lernen. Ich kannte grade mal die, welche besagten man soll dem anderen nicht ins Wort fallen.  Während der Fahrt war es recht still, aber da die Schule nicht weit entfernt war hatten wir 5 Minuten vor dem Ziel genug Gesprächsstoff um lachend aus dem Auto zu poltern. Die Schule war feierlich und hyper romantisch geschmückt überall waren Rosen und kleine goldene Sternchen. In der Mitte der Aula hing eine große Discokugel, irgendwie war es voll kitschig, aber naja ich mag sowas…


Lola und Justin kamen uns entgegen, sie sahen beide echt toll aus und sie lächelten. Ich weiß nicht, aber irgendwie waren wir alle an dem heutigen Tag ein Stück erwachsener geworden, mal davon abgesehen, dass Justin Derek und Tom jeweils 3 Steaks aßen und 5 Baguettscheiben und ach wer kann schon genau sagen wie viel sie wirklich in sich hinein gestopft  haben.  Jedenfalls ging es 21:00 los mit tanzen, die ersten zwei Stunden lief fast nur Discomukke, dann ging es los mit den richtigen Schnulzen diese wo sich alle Pärchen aneinander kuscheln die Köpfe auf die Schultern legen und  die Hände tiefer rutschen. Ich mein ich hab gewusst, dass diese Situationen kommen würden, aber mein Gott das war mir so verdammt peinlich als Tom und Vivi, Lola und Justin auch Elliet und Izzi, ich dachte ernsthaft das ist mein Untergang, anfangs standen Derek und ich einfach nur da und haben um uns geguckt, dann auf einmal nahm mich Derek in den Arm und wir fingen an uns so hin und herzu bewegen wie in Twilight oder wie auch immer die ganzen Filme heißen. Jedenfalls war es so ein Moment wo wirklich alles andere unwichtig erscheint, wo man nicht daran denkt, dass es noch Menschen außer dir und dieser Person gegenüber gibt. Okay ja das ehm hört sich vielleicht etwas unrealistisch an, aber so war es.  Als das Lied vorbei war sahen wir uns gefühlte 10 Minuten in die Augen, na gut im realen Leben waren es glaub ich 10 Sekunden, 10 unglaubliche Sekunden. Was danach kommt kann man sich denken, der heiß ersehnte innige Kuss. Nicht bei mir, nein, sowas passiert nur Vivien, die ist zwar durch einen Sandmuffin mit Tom zusammen kommen, aber trotzdem, das war wenigstens super romantisch. Zurück zu Derek und mir, das Lied war vorbei der „magische“ Augenblick auch, sofort danach musste dieser beknackte DJ ausgerechnet „Moves like Jagger“ spielen wo wir selbstverständlich alle super laut mit jaueln sollten. Klar, dass ich anschließend nicht so super drauf war, irgendwann gegen 24:00 machten sich Tom und Vivien aus dem Staub. Super! Ganz toll! Jetzt war ich fast auf mich allein gestellt, als ich 30 Minuten lang auf einem Stuhl saß und vor mich hinstarrte, ja gut ich gebe zu ich wollte etwas Aufmerksamkeit, aber es hat ja funktioniert, Derek kam zu mir und nahm meine Hand, er führte mich nach draußen. Es war dunkel, logisch 23:45 ist es nicht gerade hell. Er sah mich an und fing an zu lächeln: „Was?!“, ich war total verwirrt, so wie er mich ansah. „ Hab, hab ich was gemacht ich, also warum guckst du mich so an?!“ „Na wie denn?“, fragte er mich mit seinem verdammten süßen Lächeln. „Na so eben, als wenn du ich küssen würdest…“, jetzt lächelte er noch mehr und küsste mich. Und es war WOW, er küsste so unglaublich gut, ich meine so viel Küsse hab ich noch nicht erlebt, aber wirklich es war so, als wären wir im Himmel. Oder so. 
Besonders

Kapitel 11
Es war zwei Stunden vor um 6, Vivi und ich zogen gar beide unser Kleid an, sie hatte ein grünes Langes trägerfreies, das perfekt zu ihren Augen passte, außerdem trug sie den Ring von Tom, ihre Haare hatte sie hochgesteckt. Außerdem trug sie fast so eine Kette wie diese Vivian in "Pretty Woman". Nur mit dem Unterschied, dass die von Vivi nicht so teuer war. Das Kleid, das ich mir gekauft hatte war bis zur Hüfte eng anliegend war ab da weiter geschnitten. Ich hatte mich für die Farbe Rot entschieden, weil meine Haut da durch, wie ich fand, nicht ganz so blass wirkte. Wie Vivians Kleid war auch meins Schulterfrei, außerdem war ein Schlitz im Rückenteil, so dass man etwas Haut sehen konnte, meine Mutter hatte erst etwas dagegen, aber ich konnte sie dann doch noch überreden mich so aus dem Haus zu lassen. Ich kriegte von Vivi ebenfalls eine Hochsteckfrisur verpasst, die sich mit meinen langen Haaren gut machen ließ. Mom borgte mir ihre Kette die sie damals zur Verlobungsfeier meiner Schwester getragen hatte. Sie war silbern und mit kleinen Edelsteinen besetzt. Sie muss teuer gewesen sein, ich hatte meine Mutter auch gefragt wie sie sich diese Kette leisten konnte und sie hatte zugegeben, dass sie früher jede Menge Geld von meinem Vater bekommen hatte. Es war seine Bedingung gewesen ihr Monatlich tausende von Euros zu überweisen bis ich 10 Jahre alt war, fragt mich nicht warum, wenn er das getan hatte durfte er für immer aus unserem Leben verschwinden. Ich kenne ihn nicht, weil mom nie wollte, dass ich etwas mit ihm zu tun haben sollte... Jedenfalls trug ich schwarze highheels und Vivien silberne Pumps. Als wir fertig waren betrachteten wir uns im Spiegel und mussten beide anfangen zu lächeln. Dann hörten wir die Klingel, ich drückte meiner mutter noch schnell einen kuss auf die Wange dann machte ich die Tür hinter uns zu und wir gingen nach draußen, wo die Mutter von Dereck mit dem Auto wartete, sie fuhren einen schicken großen Mercedes, was mich nicht wunderte. Tom und Dereck stiegen aus, wir wollten zu viert fahren und Tom war einverstanden. Die beiden waren erst so mit der Tür beschäftigt, die anscheinend klemmte, dass sie uns gar nicht so wahrnahmen. Als die dumme Tür dann endlich offen war sahen sie uns zum ersten mal richtig an und die beiden sahen wirklich so aus als hätten sie sich den Kiefer ausgerenkt. Wir kamen ihnen etwas entgegen, weil die sonst den ganzen Abend so dagestanden hätten.

Sonntag, 22. April 2012

Feuerwerk

Kapitel 10

"Ok also dann komm ich halt zum Spielplatz und das sah so traumhaft aus da. Tom hat den ganzen Spielplatz in ein rotes Meer von Herzen und Rosen verwandelt von man nur hingesehen hat waren überall Herzen mit unseren Namen drin und dann kam auf einmal ein Feuerwerk. Dann hat er ein lied auf seiner Gitarre gespielt: "I will always love you". Es war sooo süß ich musste echt anfangen zu heulen! Als er fertig war bin ich dann auf ihn zugerannt und er hat mich so hoch genommen und wir haben uns geküsst. dann gabs nochmal ein Feuerwerk, aber diesmal in meinem Bauch." sagte sie halb lachend und auch halb weinend. Ich glaub ich hab sie noch nie so glücklich erlebt, außer als sie und Tom zusammen gekommen waren. "Wow das hört sich echt super romantisch an." sagte ich und freute mich riesig für sie. "Habt ihr es dann etwa auf dem Spielplatz getrieben?!" ich war schon etwas besorgt, aber an Vivis Lachen erkannte ich dass die Frage unnötig war.
"Nein wir sind zu mir gegangen und er hat mich die ganze Zeit auf den Schultern getragen. Jedenfalls hat er mir dann noch ein richtig tollen und ich glaube auch teuren Ring geschenkt. Und ich ihm das Froschherz was ich in Bio aufgehoben hab. Dann hat sich das ganze fortgesetzt wie du dir denken kannst, ich sag dir es ist der beste Tag meines Lebens gewesen!", sie erzählte noch ein paar Stunden so weiter und ich fragte sie alles Mögliche. Als sie sich ausgefreut hatte und ihr der Hals vom reden weh tat, erzählte ich ihr was mir so passiert war und dass Dereck mich gefragt hatte. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich fast noch mehr darüber freute als ich.
"Ohne Scheiß?! Oh mein Gott Milena das ist ja wundervoll! Oh oh! Wir müssen unbedingt ein kleid einkaufen! Aber nicht nur irgendein Kleid. Es muss DAS Kleid sein, dein ganz eigenes! Gleich Morgen gehen wir ins Einkaufszentrum!" sagte sie ganz aufgebracht. "Ganz ruhig Vivi es ist nur eine Party. Ok machen wir, aber ich muss vorher noch auf Lio und Lilly aufpassen weil Mama bis 13:00 arbeitet."
"Ja ist ok ich kann dir ja helfen. Und dann gehts ab, glaub mir wenn ich dich bearbeitet habe. Renkt sich Dereck den Kiefer aus!". Ja Vivi hatte in der Tat immer komische Argumente, aber genau deswegen verstanden wir uns so gut.



Neu und wundervoll

kapitel 9
Als ich dir Tür aufschloss und hinein ging, fiel mir ein, dass meine mom nicht da war,  weil sie mit Lio zum Arzt musste wegen diesem Kindercheck. Lilly war bei irgendeiner Freundin und ich hatte somit das Haus für mich. Ich ging in mein Zimmer und machte den Pc an, keine neuen E-mails und keine Nachrichten auf Facebook wie immer. Anschließend rief ich Vivien an, aber ging nicht ans Handy, wahrscheinlich war Tom immer noch bei ihr. Also las ich zum 9. Mal mein Lieblingsbuch "Blue heißt einsam". Als es kurz vor 6 war, holte ich Lilly von ihrer Freundin ab und macht mit ihr das Essen, damit meine Mutter nicht mehr so viel machen musste wenn sie und Lio zurück kommen. Als wir später alle am Tisch saßen und aßen, erzählte ich von der Party und mit wem ich dorthin gehen würde. Man muss dazu erzählen, dass meine Mutter sehr viel über mich weiß, sie ist eben eine gute Zuhörerin. "Oh süße das ist ja großartig. Aber du  hast ja noch gar kein Kleid, oh es tut mir so leid Liebling,  ich hab im Moment nicht so viel Geld übrig, kannst du vielleicht etwas von deinem Taschengeld dazu geben? Dann können wir hälfte hälfte machen..." meinte sie und machte ein sehr  schuldigen Gesichtsausdruck.
"Ist schon gut mom. Ich hab noch das Geld von Oma und so, ist echt kein Problem.", es war wirklich nicht schlimm für mich, ich hatte das ganze Geld, was ich zur Jugendweihe gekriegt hatte für mein Führerschein gespart. Und davon konnte ich für diesen Anlass mal 200 Euro abheben. Als der Abwasch erledigt war, machte ich meine Schwester bettfertig und las ihr noch schnell eine Geschichte vor. Oft legte ich mich noch zu ihr bis sie eingeschlafen war an diesem Tag tat ich das auch. Anschließen legte ich mich auf mein Bett und dachte einfach über mein Leben nach, das machte ich ziemlich oft, denn irgendwie war es gut zu wissen nicht allein zu sein...
Viel Zeit zum nachdenken hatte ich nicht, da Vivi mich kurz darauf anrief.
"Milena. Sorry, dass ich nicht rangegangen bin Tom war gerade bei mir, aber das dachtest du dir bestimmt...
Und naja wie soll ich es sagen. Also ehm ich bin keine Jungfrau mehr...." sie sagte das so überraschend das ich erst mal vom Bett runterfiel und mir gefühlt alle Zehen brach. "Milena noch dran? Ist alles gut bei dir? Hallo?"
"Ja aua ich bin hier ich bin nur ach egal. Also, WAS?! Wie ist, also ich mein wolltest du nicht immer warten bis du geheiratet hast...?"
"Ich weiß, aber weißt du es hat sich alles so richtig angefühlt...
Er hat mir am Tag davor gesagt, dass ich zu diesem Spielplatz da um die Ecke kommen soll und naja dann hab ich mich eben vorher noch hübsch gemacht. Haare geglättet und so was. Ich hab sogar mein Marilyn Monroe Kleid eingeweiht..." Man muss dazu wissen, dass dieses Kleid um die 100 euro gekostet hat und Vivien darin einfach nur traumhaft aussah. Nicht nur weil sie Körbchen Größe 75C hat. "Und weiter?"



Dienstag, 17. April 2012


"Na, wie war dein Unterricht?" fragte er sehr selbstverständlich. Ich stotterte irgendwas von wegen es ging und kam ganz gut zurecht zusammen. Als das sich  das Schweigen in die Länge zu ziehen drohte, platzte er einfachmit seiner eigentlichen Frage heraus, ohne jegliche Vorwarnungen oder sonstiges: "Gehst du mit mir zu der Party? Also du musst nicht, denn ich wette dich haben schon ganz viele andere gefragt und wir kennen uns ja noch gar nicht so gut, aber ich dachte es könnte ganz lustig werden so und wir können ja auch  mit Vivien und ihrem Freund mitgehen und, also willst du?"
ich hatte ihn noch nie so aufgeregt und unsicher erlebt, aber es war irgendwie total süß. Aber davon abgesehen war das in dem Moment meine unwichtigsten Gedanken, ich mein, er hatte mich wirklich gefragt! Dereck, der heißeste und tollste Typ der ganzen Schule, dem so ziemlich jedes Mädchen was nicht verknallt oder bereits vergeben war hinterher guckte!
Und ich! Ich meine ICH! Milena  Viktoria Greyce. Ich war perplex und brachte kein Wort heraus. Ich starrte ihn  einfach nur mit offenem Mund an.
"Ich kann auch wieder gehen, wenn du erst darüber nachdenken willst. Das ist echt kein Problem..." meinte er etwas unsicher und wandte sich bereits zum gehen um.
Ich packte ihm am Arm und konnte endlich wieder etwas sagen: "Nein also ich ehm würde echt gern mit dir dahin gehen. Wirklich nur ich hab kein Wort rausgebracht weil ich so überrascht deswegen war...". Mir war gleich etwas besser als ich das über die Lippen gebracht hatte. Das Schlimme war, dass er jetzt sprachlos war und kein Wort sagte. Irgendwann fingen wir beide an zu grinsen, weil diese ganze Situation so blöd war. Wir gingen weiter zum Bus und machten uns aus wann und wo wir uns dann in zwei Wochen genau treffen würden und wie zur Schule kommen würden. Wir entschieden uns von Derecks Mutter gegen 18 Uhr hinfahren zu lassen und später dann mit der Bahn zurück.
Er brachte mich wie den Tag davor nach Hause und verabschiedete sich mit einer flüchtigen Umarmung.
 



Die Frage
Kapitel 7

In der ersten Stunde hatten wir Englisch, was mir eigentlich ganz leicht viel, außerdem hatte ich heute fast keine Andere Möglichkeit als mich zu konzentrieren, weil ich ja in so ziemlich jedem Fach neben Vivien sitze.
Danach war Bio dran anschließend Chemie und so weiter ein richtiger Kotztag, abgesehen von Englisch denn zum Abschluss gab es in der 8. Stunde Physik, dass ich weder Verstehe noch in irgendeiner Weise interessant fand.
Als ich mich von meinem Schließfach aus auf den Weg nach Hause machte, hörte ich hinter mir jemanden meinen Namen rufen. ich drehte mich um und sah Justin wild winkend auf mich zu kommen. Was man dazu sagen musste Justin ist ein echt guter Kumpel von mir und hörte mir oft zu wenn ich Jungsprobleme hatte, außerdem war er der beste Freund von Dereck.
Ich wartete auf ihn und wir gingen zusammen weiter.
"Wo ist denn Lola?" fragte ich ihn, weil man die beiden eigentlich nur im Doppelpack fand. "Sie ist beim Zahnarzt." meinte er etwas deprimiert."Aber eigentlich wollte ich mit dir über was ganz andres sprechen"
"schieß los", sagte ich und fragte mich nebenbei, was er denn von mir wollte. "Hat dich Dereck schon gefragt?"
"Was soll er mich denn gefragt haben?" Ich war etwas beunruhigt über die Frage und noch mehr beunruhigt war ich anschließend über seine Reaktion: " Ach ehm schon gut, weißt du ich glaub ich hab da was verwechselt, na jedenfalls muss ich jetzt los zu Lola sie vom Zahnarzt abholen, wir ehm wollten heute noch was machen, genau. Na gut wir sehen uns Milena." Er drückte mir kurz einen Kuss auf die Wange und verschwandt bevor ich weiter Fragen stellen konnte. 10 Sekunden später hörte ich erneut jemanden meinen Namen rufen, aber es war nicht Justin sondern Dereck. Auch auf ihn wartete ich. Als er näher kam musste ich mich anstrengen ihm ins Gesicht zu gucken und nicht auf die Oberarme. Denn er hatte die Ärmel seines T-shirts etwas hochgekrempelt, weil es ihm wahrscheinlich zu heiß geworden war. Zurück zum thema Oberarme, dass er trainierte wusste ich ja ich hatte ihn schon einmal im Sportunterricht Oberkörperfrei gesehen, aber das war zwei Jahre her. Er musste wirklich hart trainiert haben um innerhalb von zwei Jahren solche Muskelpakete zu entwickeln. Bei der ganzen Nachdenkerei hatte ich gar nicht bemerkt, dass er jetzt nur noch zwei Meter von mir entfernt war und ich immer noch mit Klappe auf und wie hypnotisiert auf seine Oberarme glotzte. Als er schließlich vor mir stand grinste er mich mit seinem super süßem Lächeln an. Und wieder konnte ich nicht aufhören so blöd zu glotzen.

Mittwoch, 11. April 2012

kapitel 6
Der Anfang vom Ende

Am nächsten Morgen stand ich eine Stunde früher auf als ich gemusst hätte, aber ich wollte perfekt für ihn aussehen, das heißt ich wollte das Beste aus mir raus holen...
Also duschte ich mich und glättete mir die kleinen Locken in meinen Haaren raus. Da ich von Natur aus lange Wimpern habe musste ich nicht so viel Mascara raufklatschen wie viele andere. Ich deckte die dämlichen Sommersprossen noch so gut es ging mit Make-up zu, dann zog ich mein rückenfreies Top an und dazu wie immer Hotpants. Außerdem weihte ich meine neuen roten High Heels ein. Als ich an der Bushaltestelle ankam waren sämtliche Blicke auf mich gerichtet, aber mich interessierte nur ein Blick, der von Dereck.
Ihm war der Mund aufgeklappt und als ich zu ihm ging war ich wie ausgewechselt ich lächelte ihn an und sagte "Mund zu Dereck". Für manche wäre das ganz normal. aber zum ersten Mal traute ich mich ihn wirklich anzusprechen. Ich war zum ersten Mal richtig verliebt. peinlich ich weiß, ich will ja nicht sagen das ich noch nie einen Freund hatte ich war schon oft mit einem jungen zusammen, aber ich war noch nie so verliebt gewesen...
Kurz darauf rief Vivien mich an und meinte dass sie heute nicht zur Schule kommen könnte, weil sie eine Erkältung hatte. Na super! Dachte ich mir, denn alle Tage ohne Vivi waren scheiße, natürlich habe ich ja andre Freunde, aber es gibt ja für jeden immer DIE eine beste Freundin der man alles sagt und anvertraut. Egal wie wichtig oder unwichtig es ist. Mir blieb also nichts anderes übrig      als zu Lola, eine anderes Mädchen aus meiner Klasse, und zu Elliet, eine etwas abgedrehte Blondine aus meiner parallel Klasse, zu gehen.
Ich war seit der siebten Klasse gut mit ihnen befreundet, da sie von Anfang an meinen Humor verstanden und wir immer etwas zu lachen hatten.
Da schon bald  die Party der 10.Klässler stattfand. Redeten wir darüber mit wem wir hingehen würden und ob wir schon etwas zum anziehen hatten.
Es kam raus, dass Lola mit Justin Evers gehen würde, das überraschte niemanden wirklich, da die beiden ein Paar waren und überall als DAS Vorzweigepaar galten, hinter Vivien und Tom. Als ich bemerkte, dass auch der nicht da war fragte ich ein paar seiner Kumpels und sie meinten, er hätte sich krank gemeldet, da heute ihr 4. Jahrestag war wusste ich das weder Vivi noch er wirklich krank waren...
Elliet hatte Izzi gefragt, ja richtig erkannt Izzi ist ein Mädchen, aber daran hatte sich mittlerweile jeder gewöhnt, also dass Izzi und Elliet ein paar waren. Auf unsrer Schule wurde eigentlich nichts ausgelassen. Von Lesben und Schwulen bis zu den Rockerpaaren und den Zwangsverheirateten. Das peinliche an dem Gespräch kam für mich als sie mich fragten, denn ich hatte noch kein Date für die Party. " Frag doch Dereck. Du hast doch gesagt, dass du ihn magst..." meinte Lola und sah mich auffordernd an. Und auch Elliet schaute mich mit ihren grusligen großen Augen an.
Ich glaub ich hätte es wirklich machen müssen, wenn nicht in der Sekunde der Schulbus gekommen wäre.


Freitag, 16. März 2012


Kapitel 5 
Die eine Person

Wir saßen in der Eisdiele. Und redeten ewig lange über alles Mögliche. Und ich erfuhr, dass er mit seinen Eltern allein in einem Haus wohnt und eine Schlange als Haustier hat, eben diese ganzen alltäglichen und unwichtigen Sachen.
Nach etwa 4 Stunden musste er nach Hause und ich auch, da er nicht weit weg von mir wohnte, brachte er mich nach Hause, zum Abschied umarmten wir uns und er meinte, dass ich das hübscheste Mädchen bin das er je gesehen hat. Ich glaubte ihm nicht, aber irgendwie schwebte ich den ganzen restlichen Tag auf Wolke sieben. Ich half meiner mom freiwillig mehr im Haushalt als nötig und abends brachte ich meine Geschwister ins Bett. Später chattete ich noch mit Vivi auf Facebook, als sie ins bett musste lag ich noch eine Weile auf meinem riesigen grünen Flauschteppich und dachte über den Tag nach. Auf einmal klingelte mein Handy  und eine unbekannte Nummer erschien auf dem Display.
"Hallo?" sagte ich vorsichtig, die Stimme die dann ertönte ließ mich mal wieder an die Decke krachen. " Hey Milena, hast du auch immer noch ein vollen Magen von dem Eis vorhin"
Ich: "Nein eigentlich nicht" und dann mussten wir beide anfangen zu lachen. Wieder redeten wir ewig über unser Leben, ich vertraute ihm irgendwie, aus irgendeinem Grund hatte ich das Gefühl ihm alles über mich wissen zu lassen.
Und ich glaube als es in etwa um eins war, wusste er wirklich fast alles über mich und ich fast alles über ihn. Eine Sache ließen wir allerdings eher unberührt, nämlich wie wir zu einander standen. Ich glaube auch wir wussten so fort, dass da etwas mehr als Freundschaft war, aber niemand hatte so viel Mut den anderen zu fragen. Das dachte ich zumindest...


Kapitel 4
Der Traum vom Glück


Normalerweise würde ja Vivi neben mir sitzen, aber unsere hässliche Mathe Lehrerin hatte irgendwann die Schnauze voll von unserem ständigen Gequatsche. Der Unterricht hatte begonnen, als auf einmal ein Zettel auf meinem Heft landete und ich war so in Gedanken, dass ich nicht mitbekommen hatte von wem  er kam. Ich öffnete ihn und als ich ihn las war ich platt: "Willst du heute mit mir Eis essen gehen? Dereck <3"
Ich schrieb(dumm wie ich war) "Ja klar und wann?". Ich mein er hatte ja schon heute drauf geschrieben und ich frage WANN?
Als Mathe vorüber war, stand fest, dass ich nach Schulschluss mit ihm in der Eisdiele bei mir um die Ecke essen würde. Ich rannte zu Vivi und zeigte ihr de Zettel ihr Kommentar war für mich nicht überraschend: " Oh mein Gott Milena, das ist der Anfang einer großen Lovestorry!"
Ich: " Natürlich und die nennst du dann " Milena und Dereck in Love". Bist du noch ganz dicht da oben? Er hat mich nur zum eis futtern eingeladen. Das ist noch nicht mal ein richtiges Date". Damit gab sie sich natürlich nicht zufrieden: " Kein richtiges Date?! Baby jetzt erkläre mir doch mal den Begriff  "Date". Also für mich heißt es ein treffen wo es um mehr als nur Freundschaft geht."
Natürlich dachte ich. Und wenn ich mich mit irgendeinem Arbeitgeber treffe ist es auch ein Date, weil es um mehr als Freundschaft geht, nämlich um Geld.
Das Thema war schnell zu Ende, als Viviens Freund Tom ankam. Die beiden führten somit die glücklichste Beziehung die ich kenne. Morgen ist der 4. Jahrestag von den beiden. Vielleicht war das der Grund, warum Vivi so fest an mein Glück in der liebe glaubte, weil wir uns so ähnlich sind und den gleichen Geschmack und so haben, also müssen wir ja auch beide glücklich werden.


Donnerstag, 15. März 2012

Kapitel 3
Märchenprinzen

Und als ich 10 Meter davor war: WUSCH, da stand er. Der heißeste Typ den ich je gesehen habe! Dereck, er stand ganz lässig da mit seinem Skateboard. Wie immer.
Seine blonden Haare hingen ihm schräg im Gesicht, naja Surferfrisur eben. Ich bekam schon immer ein paar meter bevor ich hallo sagen konnte nasse Hände und mein Herz wummerte und ich war mir sicher, dass es jeder hören konnte.
Ich ging an Dereck vorbei und sagte so lässig wie möglich "Hi", das wars. So ging es jeden Tag ich sagte "hi" er glotzte zu mir und grüßte zurück, mehr Worte waren in den ganzen 3 Jahren an meiner Schule nicht gefallen. Wie man sicher schön bemerkt hat, stehe ich total auf diesen Typ, aber ich bin auch davon überzeugt, dass Viviens Prophezeiung niemals eintreffen wird. Diese lautet: Irgendwann wir er dich fragen, ob du mit ihm gehen willst und dann werdet ihr heiraten!
Ich mein ganz ehrlich, das ist das dämlichste und unrealistischste was ich je gehört habe, aber was andres kann man von Vivi nicht erwarten. Als ich so darüber nachdachte kam sie auch schon angerannt und rief so laut meinen Namen das selbst die Leute eine Straße weiter mitgekriegt haben müssten, wie ich heiße.
Ich ging ihr ein paar Schritte entgegen und wir umarmten uns etwa 30 Sekunden lang. Ebenfalls wie jeden Morgen. Sie fragte mich kurz wie ich geschlafen hatte. Ich erzählte ihr von meinem Traum, indem ihre Vorhersage eingetroffen war und sie sagte wie immer: " Siehst du Träume werden auch irgendwann war. Vertrau mir."
Dann kam glücklicherweise der Schulbus und die Zeit der Gespräche zu zweit waren vorüber. Denn jetzt mussten wir erst mal alle Leute die wir kannten umarmen und begrüßen. 15 Minuten später gingen wir zu 10. in den Klassenraum und packten die Mathe Sachen aus, das Schlimmste an Mathe war nicht nur, dass ich es nicht kapiere, sondern auch, dass Dereck neben mir saß und ich mich nicht eine Sekunde konzentrieren konnte. 



2. kapitel
Der Anfang vom Ende

Der Wecker klingelte, ich stand auf und betrachtete mich im Spiegel.
„Schön!“, das sagten alle, Vivien, meine beste Freundin, beschrieb mich als würde ich das schönste Mädchen auf Erden sein,: „Sie dich doch nur mal an, deine pechschwarzen Harre gehen dir bis über den Hintern! Und deine Türkis-blauen Augen strahlen ein an da kann man nur glücklich sein und welcher Junge steht bitte nicht auf so volle Lippen wie deine, da kommst du locker an Angelina Jolie ran. Und jetzt guck dir mal deine Haut an, alle an unsrer Schule hätten gern so eine reine Haut, mal abgesehen von den Sommersprossen!“
 Vielleicht seh ich ja so ähnlich aus, aber eigentlich findet sich doch kaum ein Mädchen in diesem alter hübsch. Es war Hochsommer, also zog ich mein leicht durchsichtiges Top an dazu meine Shorts. Ich fand meine Oberschenkel zu dünn und das sagen nicht viele mit 15 Jahren.
Als ich nach unten kam saß meine Mutter am Tisch und war dabei meinen kleinen Bruder zu stillen, er war jetzt 8 Monate alt und heulte uns jede Nacht die Ohren voll! Meine 10 Jährige Schwester war bereits zur Schule gegangen.
Mein Vater war abgehauen als ich so alt war wie sie. Danach hatte meine Mutter nur eine Affäre in der sie meinen kleinen Bruder kriegte, doch auch der haute ab, als er erfuhr, dass meine Mutter schwanger war. Seit dem musste meine Mutter drei Kinder erziehen bis vor 3 Monaten waren es vier, aber meine ein zigst ältere Schwester wanderte mit ihrem Verlobten nach Kanada aus, was für mich bedeutete das ich jetzt die meiste Zeit auf meine Geschwister  aufpassen musste.
Davor war meine ältere Schwester Lillyan meine Vertrauensperson gewesen, ich erzählte ihr alles was ich auf dem Herzen hatte, deswegen traf es mich am meisten das sie wegging.
Meine kleine Schwester Lilly zwar süß aber nervig. Das Gleiche galt auch für meinen Bruder Lio. Worüber ich mir oft Gedanken machte waren die Namen meiner Geschwister und mein Name, alle ihre Namen fingen mit L an und ähnelten sich sehr was man von meinem Namen nicht behaupten konnte:
Milena.
Schon irgendwie komisch ich wurde auch etwas anders behandelt als die Andern meine Mutter bevorzugte mich nicht direkt, doch sie gab mir mehr Freiraum das viel sogar Violett auf und sie war nicht die hellste.
Als ich mit dem Frühstücken fertig war ging ich wieder in mein Zimmer und zog mich um. Da es Juni war, entschied ich mich für ein einfaches schwarzes Top, dazu die Jeans Shorts, die ich von Violett geschenkt gekriegt hatte. Ich packte noch schnell meine Sachen zusammen, zog mir die ebenfalls schwarzen Ballerinas an und ging zur Bushaltestelle. 






Kapitel 1.
Das Ungewisse

Langsam öffnete ich meine Auge, alles wirkte verschwommen, dass Ein zigste was ich wahrnahm war ein Piepen in einem regelmäßigen Abstand. Allmählich wurde mein Blick schärfer und ich erkannte ein paar der Leute die um mein Bett herum standen.
Ich erkannte, dass das Mädchen ganz rechts meine kleine Schwester sein musste, sie hatte ihre brauen langen Haare zu zwei rechts und links hinunterhängenden Zöpfen zusammen gebunden. Links neben ihr stand meine Mutter, sie sah sehr blass aus ihre hellblauen Augen waren dunkler als sonst und ihr kurzes Haar war unordentlich durcheinander gewuschelt. Die Anderen  waren mir in diesem Moment nur schwer in Erinnerung. Mein blick blieb an der letzten Person hängen, meine bis vor kurzem noch beste Freundin Violett. Auch sie sah sehr verweint aus. Ihre braune Augenfarbe war nicht zu sehen alles in ihrem Blick war schwarz. Sie hatte bis zu den Schultern gehende rot-braune glatte Haare. Ich fand sie schon immer wunderschön mit ihrem schlanken Körper und den langen Beinen, doch jetzt wirkte sie eingeknickt und anders.
Meine Mutter setzte sich zu mir auf das Bett in dem ich lag. Ich war in einem Krankenhaus so viel hatte ich bis jetzt schon mitgekriegt. Allein die ganzen Schläuche die mir aus der Nase kamen und in meinem Arm steckten machten es nur deutlich.
„Hallo Schätzchen, schön das du aufgewacht bist.“, waren die Worte meiner Mutter. Und da durchfuhr es mich wie ein Blitz, ich erinnerte mich wieder....